Author Archives: Judith Verhoeven

Einladung zum Tag der Arbeit am Sonntag, 5. Mai 2019 in Königsbronn

Der Leiter des Fachbereichs Betriebsseelsorge in unserer Diözese, Pfarrer Wolfgang Herrmann feiert um 10 Uhr mit uns Gottesdienst in der Kirche Mariä Himmelfahrt, Königsbronn, Aalenerstr. 42.
Um 11 Uhr spricht Pfr. Herrmann im Ketteler-Haus, Aalenerstr. 42 zum Thema: Arbeitsausbeutung einkalkuliert? Zur Situation von Arbeitsmigrant(inn)en in Deutschland.

Gäste sind uns wie immer herzlich willkommen.


EU Projekt: Bekämpfung von Menschenhandel und Arbeitsausbeutung

Der vij arbeitet in einem internationalen EU-Projekt „Net Combat THB chain“ mit, in dem Wirtschaftsunternehmen dafür sensibilisiert werden, dass auch sie selbst Verantwortung gegen Ausbeutung und Menschenhandel übernehmen können und sollten.

Im Januar – Februar 19 wurde gemeinsam mit allen Projekt-Partnerländern Italien, Griechenland, Bulgarien, Rumänien und Deutschland eine Studie zur Situation von Arbeitsausbeutung im jeweiligen Land erstellt. Diese Studie wird an einem Runden Tisch am 29.3.19 veröffentlicht und ist danach beim FIZ erhältlich.

Danach wird eine Handreichung für Wirtschaftsunternehmen erarbeitet, wie sie Menschenhandel und Ausbeutung erkennen und bekämpfen können.

Das Projekt läuft bis April 2020.

Weiter Informationen:

Facebook: Net-Combat-THB-Chain

https://vij-wuerttemberg.de/aktuelles/394-eu-projekt-zum-thema-menschenhandel-und-arbeitsausbeutung.html

5.3.19, Doris Köhncke, FIZ /vij

Einladung zur Tagung: Migration, Gewerkschaften und soziale Bewegungen in der BRD (1960 bis heute)

Spätestens seit Anfang der 1960er Jahre bewegt Migration die DGB-Gewerkschaften. Bis heute ist die migrationspolitische Positionierung der Arbeitnehmerorganisationen jedoch ambivalent und umkämpft.
Sie sprachen sich immer wieder für eine Erweiterung der Rechte von Migrantinnen in Deutschland aus, befürworteten aber zugleich die Aufkündigung der Anwerbeverträge sowie das sogenannte Inländerprimat. Im Alltag wurden die Kämpfe der Migration jedoch Teil gewerkschaftlicher Auseinandersetzungen. ‘Ausländische Kolleginnen’ forderten vielerorts Teilhabe an gewerkschaftlichen Entscheidungen und Ressourcen.
Im Rahmen dieser Tagung werden historische Beispiele für das Verhältnis zwischen Migrantinnenorganisationen und Gewerkschaften im Kontext der jeweiligen gesellschaftlichen Entwicklungen diskutiert. Während von Einigen auf die Einheit der Klasse bestanden wurde, kamen zugleich Forderungen auf, die spezifischen Belange von Migrant innen und den Kampf gegen Rassismus in den Fokus zu nehmen. Zugleich stellte sich die Frage
nach den Aufgabenfeldern von Gewerkschaften:
Sollten diese sich allein um Arbeits- und Tarifpolitik kümmern oder waren auch Forderungen nach sozialen Rechten und Stadtteilpolitik gewerkschaftliche Handlungsfelder?

1.-2. März 2019 in Osnabrück

Ausführliche Informationen zum Tagungsprogramm und Anmelde-Hinweise entnehmen Sie bitte dem Flyer:

Website „Faire Integration“ online – Mehrsprachige Informationen zum Arbeitsrecht für Geflüchtete

(Berlin, 23.01.2019) Die neue Website www.faire-integration.de Seite richtet sich primär an Menschen mit Fluchterfahrung, die sich über die ihnen in Deutschland zustehenden Arbeitnehmer*innenrechte informieren möchten. Neben zentralen Informationen zum Arbeitsrecht beinhaltet die Homepage auch eine Landkarte mit den Kontaktdaten der in allen 16 Bundesländern vertretenen Faire Integration-Beratungsstellen sowie Informationen/Kontakte zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten. Die Seite kann auf drei Sprachen (Deutsch, Englisch, Arabisch) aufgerufen werden.

Die Homepage wird vom Projekt Support Faire Integration inhaltlich betreut wird.

Basis-Seminar zur arbeitsrechtlichen Unterstützung von mobilen Arbeitnehmer/innen

http://www.faire-mobilitaet.de/veranstaltungen

Das Projekt „Faire Mobilität“ lädt ein zu einem Basis-Seminar zur arbeitsrechtlichen Unterstützung von mobilen Arbeitnehmern/innen aus anderen EU-Staaten.

Zu den Inhalten der Veranstaltung gehören:

•             Arbeitsvertragliche und tarifvertragliche Regelungen (u.a. Arbeitszeit, Urlaub, Kündigung)

•             Arbeitsrechtliche Ansprüche (u.a. Lohn, Lohnabrechnungen, Urlaub)

•             Generalunternehmerhaftung

•             Beratungshilfe und Arbeitsgerichtliches Verfahren 

•             Grenzen der Rechtsberatung und Rechtsdienstleistungsgesetz

Das Seminar richtet sich in erster Linie an Praktiker/innen aus der Beratungsarbeit von mobilen Arbeitnehmer/innen. Es besteht aus einer Mischung von inhaltlichen Vorträgen, Übungen und Diskussionen.

Leitung:
Michaela Dälken (Bildungswerk des DGB/Bund)

Referentinnen:
Manuela Kamp (Rechtsanwältin/Berlin)
Justyna Oblacewicz (Projekt „Faire Mobilität”)

Seminarzeiten:
Das Seminar beginnt am Mittwoch, den 27. Februar um 9.00 Uhr und endet
am Donnerstag, den 28. Februar um 17.00 Uhr.

Seminarort: DGB-Haus, Kaweg 4, 5. OG, Raum 63, 13405 Berlin

Die Seminarkosten einschließlich Verpflegung trägt das Projekt „Faire Mobilität“. Fahrtkosten können nicht übernommen werden.

Für Teilnehmer/innen stehen 20 Plätze zur Verfügung.

Voraussetzung für eine Teilnahme ist die Anwesenheit während der gesamten Veranstaltungszeit.

Wir bitten um verbindliche Anmeldungen bis spätestens 18. Februar an pegelow.bfw@dgb.de.

Billigfleisch um jeden Preis? Menschenausbeutung in der Fleischindustrie

Datum: 15.10.2018, 19:00 Uhr
Ort: Ludwigsburg, Kulturzentrum, Kleiner Saal

Selten werden Predigten zum Thema eines Kriminalromans. Tatsächlich geschehen ist dies im Anhang von „Am zwölften Tag“ (2013) des Stuttgarter Autors, Wolfgang Schorlau. Verfasst wurden die Predigten vom Südoldenburger Pfarrer, Peter Kossen, der die unerträgliche Situation von Werksvertragsarbeiter*innen in der Fleischindustrie nicht länger einfach hinnehmen wollte.

Gemeinsam mit der Initiative „WerkFAIRträge“ von Inge Bultschnieder hat er versucht, der Ausbeutung dieser Menschen Grenzen zu setzen.

Betriebsseelsorger Wolfgang Herrmann kennt aus der Begleitung des Ethikrates eines großen Fleischwerkes Ansätze der Fleischindustrie, Anstellungsverhältnisse fairer und gerechter zu gestalten.

Neben Informationen aus erster Hand zum Thema sollen in der anschließenden Diskussion mit den Referent*innen des Abends Wege aus dieser menschenverachtenden Praxis in den Blick genommen werden.

Eine Kooperationsveranstaltung der keb Ludwigsburg mit der Betriebsseelsorge DRS, VHS, KAB DRS.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Hier der Link zur Veranstaltungsankündigung auf der Homepage der keb Ludwigsburg:
https://keb-ludwigsburg.de/index.php?Page_ID=3&ICWO_course_theme_id=14&ICWO_course_id=926&ICWO_Course_Map=true#course_id926