Author Archives: Judith Verhoeven

Einladung : Arbeitsrechtsseminar Faire Mobilität

Datum: 16.-18.10.2017
Ort: Berlin, DGB Bundesvorstand

Das Projekt „Faire Mobilität“ lädt ein zu einem weiteren Seminar zur arbeitsrechtlichen Unterstützung von mobilen Arbeitnehmern/innen aus anderen EU-Staaten.

Zu den Inhalten der Veranstaltung gehören:
*             Unterschiedliche Beschäftigungsformen (Entsendung, Grenzgänger, Leiharbeit, Werkverträge)
*             Arbeitsvertrag und Rechte von Arbeitnehmer/innen
*             Berechnung von Lohnansprüchen
*             Mindestlohngesetz (Anwendung und Ausnahmen)
*             Generalunternehmerhaftung (Grundlagen und Praxisprobleme)
*             Grenzen der Beratungsarbeit und Abgrenzung zur Rechtsberatung
*             Außergerichtliche Strategien zur Durchsetzung von Beschäftigteninteressen

Das Seminar richtet sich in erster Linie an Praktiker/innen aus der Beratungsarbeit von mobilen Arbeitnehmer/innen. Es besteht aus einer Mischung von inhaltlichen Vorträgen, Übungen und Diskussionen.

Leitung: Michaela Dälken (Bildungswerk des DGB/Bund)
Referentinnen und Referent: Doritt Komitowski (Juristin/Berlin), Manuela Kamp (Rechtsanwältin/Berlin), Jochen Empen (Projekt „Faire Mobilität“)

Das Seminar beginnt am Montag, den 16. Oktober um 11.00 Uhr und endet am Mittwoch, den 18. Oktober um 13.00 Uhr.

Tagungsort: DGB Bundesvorstand, Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin | Saal 4

Die Seminarkosten einschließlich Verpflegung trägt das Projekt „Faire Mobilität“. Fahrtkosten können nicht übernommen werden.

Für Teilnehmer/innen stehen 20 Plätze zur Verfügung. Wir bitten um verbindliche Anmeldungen bis spätestens 4. Oktober an pegelow.bfw@dgb.de<mailto:pegelow.bfw@dgb.de>.

Hier geht es zum Infoflyer: Einladung_Faire Mobilität_Arbeitsrechtsseminar_16.-18.10.17

WELTTAG FÜR MENSCHENWÜRDIGE ARBEIT 2017

SAMSTAG, 7. OKTOBER 2017, 18:00 UHR
Ort:  DOMKIRCHE ST. EBERHARD
Eucharistiefeier mit Diözesan-Caritasdirektor Oliver Merkelbach

SAMSTAG, 07. Oktober 2017, 19.15 UHR
Ort: Haus der Katholischen Kirche. Stuttgart, Königstraße 7
Einführung in die Ausstellung

„MENSCHLICH | SOZIAL | GERECHT“ Gespräch mit Pflegenden:

GUTE PFLEGE: fair gestaltet – gerecht entlohnt
anschl. Imbiss

DIE AUSSTELLUNG

MENSCHLICH | SOZIAL | GERECHT

Gute Pflege ist mehr als… des KAB-Diözesanverbands Rottenburg-Stuttgart ist vom 4. – 14. Oktober 2017, täglich von 9:00 – 19:00 Uhr geöffnet (außer an Sonn-/Feiertagen) Der Welttag für menschenwürdige Arbeit wurde als internationaler Tag für gute Arbeit vom Internationalen Gewerkschaftsbund IGB im Jahr 2008 das erste Mal begangen. Jedes Jahr treten an diesem Tag Menschen weltweit für menschenwürdige Arbeit ein. In Deutschland wird besonders auf das Vordringen prekärer Beschäftigung und die Ausweitung der Niedriglohnbeschäftigung hingewiesen. Mit den Pflegeberufen kommt ein Arbeitsfeld in den Blick, in dem oft nur nach der Menschenwürde der Pflegebedürftigen gefragt wird. Wie sieht es umgekehrt aus? Unter welchen Bedingungen und zu welchen Konditionen arbeiten Pflegekräfte?

Sie leisten einen für die Gesellschaft unverzichtbaren Dienst.

Infoflyer: Welttag 7.Okt.2017

Seminar zum Thema Soziale Rechte von Staatsangehörigen der Europäischen Union und ihrer Familienangehörigen 25. Oktober 2017, Stuttgart

Das Projekt „Faire Mobilität“ lädt ein zu einem Seminar zum Thema Soziale Rechte von Staatsangehörigen der Europäischen Union und ihrer Familienangehörigen.
In Deutschland zählen Staatsangehörige der EU-Länder zu den größten Neuzuwanderergruppen. Kaum ein Bereich des Migra-tionssozialrechts ist mit so großen (Rechts-) Unsicherheiten versehen wie derjenige für Staatsangehörige der Europäischen Union und ihre Familienangehörigen.
In der Fortbildung soll versucht werden, den Dschungel an Gesetzen, Verordnungen, Richtlinien und Ausschlüssen zu lichten, um in der Beratung von Kolleginnen und Kollegen aus anderen EU-Ländern kompetent über zustehende Leistungsansprüche informieren zu können.
Zu den Inhalten der Fortbildung zählen:
 Aufenthaltsrechte von Staatsangehörigen der Europäischen Union und ihren Familienangehörigen in Deutschland
 Zugang zum Arbeitsmarkt
 Zugang zum SGB II; Ausschlüsse nach § 7 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 und 2 SGB II
 Überblick über die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs und der Sozialgerichtsbarkeit sowie aktuelle Gesetzgebung
 Besprechung von Fallbeispielen
Das Seminar richtet sich in erster Linie an Kollegen/innen, die in ihrer Praxis mit der Beratung von grenzüberschreitenden mobilen Arbeitnehmer/innen zu tun haben.

Referent:
Bernd Eckhardt, Nürnberg, Diplom-Pädagoge, seit 1996 in der Arbeitslosenberatung tätig, führt regelmäßig Fortbildungen zum SGB II durch.
Termin: Mittwoch, 25. Oktober, 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Seminarort: Rupert-Mayer-Haus, Hospitalstr. 26, 70174 Stuttgart, S-Bahn Station Stadtmitte

Die Seminarkosten einschließlich Verpflegung trägt das Projekt „Faire Mobilität“. Fahrtkosten können nicht übernommen werden*.
Für Teilnehmer/innen stehen 25 Plätze zur Verfügung. Wir bitten um verbindliche Anmeldungen bis spätestens Mittwoch, 11. Oktober 2017 an weber.bfw@dgb.de.
* Bitte beachten: Solltet Ihr nach bestätigter Anmeldung die Teilnahme sehr kurzfristig (bis zu 5 Tage vor Seminarbeginn) absagen oder nicht zum Seminar erscheinen, erheben wir eine Gebühr von 50 Euro.
Seminar zum Thema Soziale Rechte von Staatsangehörigen der Europäischen Union und ihrer Familienangehörigen
25. Oktober 2017, Stuttgart

Flyer mit Anmeldeformular: Einladung_Seminar Soziale Rechte_25.10.2017 in Stuttgart

Arbeitsbedingungen in einer globalisierten Welt

(Mai 2017): DGB und Justitia et Pax fordern Stärkung der Arbeitsinspektion in Deutschland und weltweit

„Immer wieder erregen Skandale um Arbeitsbedingungen auf Baustellen, in der Fleischindustrie, in Privathaushalten, in Textilfabriken die öffentliche Aufmerksamkeit. Solche Skandale ereignen sich nicht alle weit weg in fernen Ländern sondern auch hier in Deutschland, also vor der eigenen Haustür. Das Recht auf menschenwürdige Arbeit muss überall gelten“, fordert der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax Bischof Dr. Stephan Ackermann.

Anlässlich des Gipfel-Treffens der G20- Arbeitsminister am 18./19. Mai 2017 in Bad Neuenahr, veröffentlicht die Deutsche Kommission Justitia et Pax zusammen mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund ein gemeinsames Positionspapier ‚Arbeitsinspektion in einer globalisierten Welt‘. „Da die Ursachen solcher Skandale in den meisten Fällen in gesetzeswidrigen Handlungen liegen, ist es Aufgabe des Staates, diese kriminellen Tätigkeiten zu ahnden und zu verhindern. Die Arbeitsinspektion ist ein zentrales Instrument des Staates, dieser Aufgabe nachzukommen“, so Annelie Buntenbach, Vorstandsmitglied des deutschen Gewerkschaftsbundes.

Der DGB und Justitia et Pax sehen gravierende Defizite in der Ausgestaltung der Arbeitsinspektion in Deutschland. So bemängeln sie z.B. eine starke Zersplitterung der Überwachungs- und Kontrollbehörden, die zu einer uneffektiven Arbeitsweise führt. Zudem werden die einzelnen Beschäftigten nicht bei der Einklagung ihrer Rechte unterstützt (…).

Das Positionspapier „Arbeitsinspektionen in einer globalisierten Welt“ wurde im Gesprächskreis Gewerkschaften und Kirchen (Deutsche Kommission Justitia et Pax) erarbeitet, die Betriebsseelsorge war durch Betriebsseelsorger Wolfgang Herrmann (Stuttgart) vertreten.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung

Hier geht es zum Download des Dokumentes (pdf): Arbeitsinspektonen in einer globalisierten Welt

 

Infoflyer Reinigungskosten für Hygienekleidung – Hol Dir, was Dir zusteht!

(Berlin, 15.6.17) Vor allem in der Fleischindustrie werden häufig die Kosten für Hygienekleidung vom Gehalt der Beschäftigten abgezogen. Das höchste Arbeitsgericht in Deutschland hat in den letzten Jahren wichtige Entscheidungen zu Themen getroffen, die für Beschäftigte wichtig sind.Dazu gehört:Reinigungskosten für Hygienekleidung in Schlachtbetrieben sind vom Arbeitgeber zu tragen!

Ein neuer Flyer informiert auf Deutsch, Englisch, Bulgarisch, Rumänisch, Polnisch und Ungarisch über die Rechte der Beschäftigten und an welche Beratungsstellen sich die Beschäftigten bei Problemen wenden können.

Anbei ist auch ein Schreiben an den Arbeitgeber/die Arbeitgeberin um diesbezügliche Kosten einzufordern.

Hier geht es zum Flyer (deutsch): Deutsch-Reinigungskosten-fuer-Hygienekleidung-Hol-dir-was-dir-zusteht

Hier geht es zum Download der Flyer in den anderen Sprachen:
http://www.faire-mobilitaet.de/++co++55fe0ea0-50f0-11e7-88d3-525400e5a74a

Arbeitsbedingungen – DGB und Justitia et Pax fordern Stärkung der Arbeitsinspektion in Deutschland und weltweit

(19.5.2017) „Immer wieder erregen Skandale um Arbeitsbedingungen auf Baustellen, in der Fleischindustrie, in Privathaushalten, in Textilfabriken die öffentliche Aufmerksamkeit. Solche Skandale ereignen sich nicht alle weit weg in fernen Ländern sondern auch hier in Deutschland, also vor der eigenen Haustür. Das Recht auf menschenwürdige Arbeit muss überall gelten“, fordert der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax Bischof Dr. Stephan Ackermann.

Anlässlich des Gipfel-Treffens der G20- Arbeitsminister am 18./19. Mai 2017 in Bad Neuenahr, veröffentlicht die Deutsche Kommission Justitia et Pax zusammen mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund ein gemeinsames Positionspapier ‚Arbeitsinspektion in einer globalisierten Welt‘ (…)

Lesen Sie den vollständigen  Pressetext: Pressemitteilung 044
Lesen Sie hier das Arbeitspapier in seiner vollen Länge: Arbeitsinspektion-in-einer-globalisierten-Welt

Das DGB-Projekt „Faire Mobilität“ hat seit heute eine zweite Homepage

(Berlin, 16.5.2017) Die neue Homepage www.fair-arbeiten.eu richtet sich direkt an Menschen aus anderen EU-Ländern, die planen in Deutschland zu arbeiten oder schon in Deutschland angekommen sind. Die Seite funktioniert auf Polnisch, Rumänisch, Bulgarisch, Kroatisch, Ungarisch und Deutsch. In naher Zukunft sollen zudem die Informationen auf Englisch zugänglich gemacht werden. Allen Artikeln auf der Seite ist ein Datum zugeordnet, so dass erkennbar ist, wann die Informationen überarbeitet wurden.

Zudem finden sich auf der Homepage Flyer und Materialien, die seit Bestehen von „Faire Mobilität“ entwickelt wurden. Nach und nach werden neue Informationsmaterialien eingestellt und die vorhandenen Informationen/Übersetzungen ein Update erfahren.

Die bisherig Homepage www.faire-mobilitaet.de  bleibt erhalten und dienst vor allem dem deutschsprachigen (Fach-)Publikum.

Bleiben oder Gehen? Arbeitsmigration aus Osteuropa

(Bonn, Mai 2017) Mit großer Hoffnung kommen Arbeitsmigranten aus Osteuropa nach Deutschland. Hier erwarten sie oft ausbeuterische Arbeitsbedingungen. Warum wir hinschauen sollten: Ein „Zwischenruf“ von „Justitia et Pax“.

Justitia et Pax nimmt vor der Bundestagswahl zu aktuellen Themen Stellung. Dr. Gerhard Albert, Geschäftsführer von Renovabis, der Solidaritätsaktion deutscher Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa, spricht über Arbeitsmigration aus dem Osten Europas:

Frage: Herr Albert, seit 2015 bestimmt die „Flüchtlingskrise“ die gesellschaftspolitische Diskussion in Deutschland. Renovabis, die Solidaritätsaktion mit Mittel- und Osteuropa, eröffnet am 14. Mai ihre bundesweite Pfingstaktion, die unter dem Leitwort steht: „Bleiben oder Gehen? Menschen im Osten Europas brauchen Perspektiven“. Warum sollen wir uns gerade jetzt mit der (Arbeits-)Migration aus dem Osten Europas befassen?

Albert: Arbeitsmigranten aus dem Osten Europas leben mitten unter uns und sie sind viele: Ende 2015 waren die Polen mit 741.000 Personen die größte Herkunftsgruppe aus den EU-Mitgliedsstaaten; außerdem lebten453.000 Rumänen und 227.000 Bulgaren in Deutschland. Arbeitskräfte aus dem Osten Europas sind vor allem in der häuslichen Pflege, der Transport-, Bau- und Reinigungsbranche, in der Landwirtschaft, Fleischindustrie und Gastronomie beschäftigt. Dass sie hierzulande in der öffentlichen Debatte kaum vorkommen, ist wegen der oft ausbeuterischen Arbeitsbedingungen und der enormen Folgen für die Herkunftsländer mehr als frappierend (…).

Lesen Sie hier weiter:
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/bleiben-oder-gehen

Infoflyer Umkleidezeiten: Hol dir, was dir zusteht!

(21.4.2017) Der Informationsflyer der NGG „Umkleidezeiten – Hol dir, was dir zusteht“ informiert in sechs Sprachen über die Rechte von Beschäftigten bei der Bezahlung von Umkleide- und Wegezeiten durch den Arbeitgeber. Wenn der Arbeitgeber das Tragen einer bestimmten Kleidung vorschreibt und das Umkleiden im Betrieb erfolgen muss, dann muss auch das Umkleiden bezahlt werden.Da die Arbeit in diesem Falle mit dem Umkleiden beginnt, zählen auch die innerbetrieblichen Wege zur Arbeitszeit. Das gilt, wenn der Arbeitgeber das Umkleiden nicht am Arbeitsplatz ermöglicht, sondern dafür eine vom Arbeitsplatz getrennte Umkleidestelle einrichtet, die der Arbeitnehmer zwingend benutzen muss.

Die NGG rät dazu, diese Ansprüche regelmäßig und rechtzeitig einzufordern. Der Flyer enthält ein entsprechendes Musterformular.

Hier finden Sie den deutschen Info-Flyer: Deutsch-Umkleidezeiten-Hol-dir-was-dir-zusteht

Hier können Sie alle Info-Flyer herunterladen: http://www.faire-mobilitaet.de/-/Brh

Einweihung Beratungsstelle „Faire Mobilität“ Mannheim

Beispielhaft: Faire Integration für Zugewanderte (DGB – Mannheim, 7.4.2017) Mit einer Feierstunde in Anwesenheit von Staatssekretärin Katrin Schütz wurde im Gewerkschaftshaus die Beratungsstelle „Faire Mobilität“ eingeweiht. Dort erhalten Arbeitssuchende aus Südosteuropa arbeits- und sozialrechtliche Unterstützung. Mannheim und Stuttgart sind die einzigen Großstädte im Südwesten mit solch einem Angebot. Die Mannheimer Beratungsstelle geht zurück auf die Initiative des evangelischen Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA) und des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) Nordbaden (…).

Hier geht es weiter zum Pressebericht: Einweihung Beratungsstelle_Mannheim

 (de Vos – dv) :  Freuen sich über die Einweihung der Beratungsstelle „Faire Mobilität“: (v.l.n.r.) Lars-Christian Treusch (DGB), Klaus Peter Spohn-Logé und Thomas Löffler (KDA), Nikolay Mlekanov und Christian Dorev (Sozialberater), Staatssekretärin Katrin Schütz und Dekan Ralph Hartmann.

Beratungsstelle „Faire Mobilität – Arbeitnehmerfreizügigkeit sozial, gerecht, fair“

Gewerkschaftshaus
Hans-Böckler-Straße 3 (rechter Eingang)
68161 Mannheim

Christian Dorev + Nikolay Mlekanov.

Telefon: 0621/150 470 -14

Mail: christian.dorev@faire-mobilitaet-mannheim.de
nikolay.mlekanov@faire-mobilitaet-mannheim.de